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Rund 70 Gäste trafen sich in familiärer Atmosphäre und
wollten Wenzel live erleben. Wenzel, selbst Ehrenmitglied
des Hafenvereins, bezeichnete das Konzert als „Heimspiel“
und fühlte sich wohl im Vereinsheim, das er nicht nur von
Proben mit seiner Band kennt sondern genauso gut von Feiern
mit den Kamper Hafenvereinsmitgliedern. Und so ist die gute
Laune auf beiden Seiten vorprogrammiert gewesen. Der
Künstler fasste tief in die Trickkiste seines Könnens und
bot so ziemlich alles, was das Publikum erwartete und
erfreute. Immerhin konnte er am Jahresende zum zweiten Mal
den Deutschen Liederpreis entgegennehmen. Für das Lied „Sie
werden kommen...“ wurde er mit diesem Preis geehrt, denn der
Hit stand von Dezember 2004 bis Juni 2005 in den Top 10 der
Liederbestenliste, davon fünfmal auf Platz 1. Und auch im
Jahr 2006 macht Wenzel in der Liederbestenliste von sich
reden: Die CD „Winterstimmen“ ist im Februar CD des Monats
geworden. Auch die CD „Wenzel singt Maschas Kinderlieder“
ist ein Renner.
Am Samstagabend dann bot der Ausnahmekünstler, der sich als
Musiker, Sänger, Clown und Unterhaltungskünstler
gleichermaßen vorstellte, ein breites Repertoire seines
Könnens. Er sang seine bekannten Lieder, er kramte in „alten
Kamellen“ und er bot das Neueste aus seinem Liederschatz.
Die Vorpommern zeigten sich als anspruchsvolles Publikum,
das durchaus nicht schnell von den Plätzen zu reißen war.
Dennoch schunkelte man, sang man mit, schmunzelte und lachte
man nicht nur auf Anweisung des beliebten Entertainers.
Wenzel freute sich wie ein Kind als er die gemischte
Gästeschar von 17 bis 70 mit dem Kinderlied „Auf der Mauer
auf der Lauer saß die kleine Wanze...“ aus der Reserve holte
und der Gesang das Vereinsheim beinahe mitschwingen ließ.
Der hochdotierte Künstler erfreute mit dem Solokonzert die
Kamper und ihre Gästeschar und brachte in den Hafen, der
Winterruhe hielt, eine warme Atmosphäre, eine aufgeheizte
Stimmung. Der Berliner Künstler, der gerne und oft in Kamp
weilt, lud die Anwesenden am 24. Juni zu einer „Nächtlichen
Überfahrt“ ein, dann wird Wenzel eine Schiffsfahrt
organisieren, die er mit einem Konzert bereichern wird. Und
am 12. August lädt er dann zum fünften Mal gemeinsam mit dem
Hafenverein Kamp zu einem Hafen Openair an den Peenestrom
ein.
Mit viel Beifall und mit etlichen Zugaben verabschiedeten
die Gäste den Künstler, der sich nach dem künstlerischen
Leckerbissen gemeinsam mit allen Anwesenden an dem
kulinarischen Teil des Abends erfreute. Die Frauen des
Hafenvereins hatten mit ihrer Hausmannskost ein Büfett
hergerichtet, das für jeden Gaumen etwas bot.
Blumen für den Künstler überreichte Vereinschef Siegfried
Henck, der Wenzel herzlichst dankte und ihn um ein möglichst
baldiges Wiedersehen bat. Der Terminplan ist eng, denn
demnächst wird der seit 1981 freiberuflich arbeitende
Künstler am Akkordeonfestival in Wien teilnehmen, eine Reihe
von Solokonzerten absolvieren und Studioaufnahmen für
weitere CDs machen. Das Samstag-Konzert wird den Gästen als
ein Highlight im Vereinsleben in Erinnerung bleiben.
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